Gott spricht:

„Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers, umsonst!“

Offenbarung 21, 6

 

 

Gedanken zur Jahreslosung 2018

 

 

Wenn meine Frau und ich als Gideons Bibeln weitergeben und wir sagen: „Dürfen wir Ihnen etwas schenken, und zwar umsonst?“, erleben wir immer wieder, dass die Angesprochenen das gar nicht glauben wollen. Wo nun liegen denn, so muss man sich fragen, die „Hürden“ für eine unkomplizierte Annahme von Gottes Wort, das in der Bibel ja immer wieder mit dem Wasser verglichen wird?

  1. Die erste Hürde: Es gilt zu entdecken, dass der eigene Lebensdurst unter dem Schutt der Lebensjahre „begraben“ worden ist; die Quelle ist versiegt!

  2. Die zweite Hürde: Sich und anderen einzugestehen: „Ich bin durstig!“ – Ich bin bedürftig, gleichsam geistlich „ausgetrocknet“!

  3. Die dritte Hürde: Das Wort „umsonst“! Gott will sein Wasser doch ohne jede Bedingung geben! Womit hätte ich denn solch ein Wasser verdient? Schließlich will ich es doch selbst verdient haben!

In der Losung für das Jahr 2018 geht es ja auch um das Wasser, das der lebendige Gott „umsonst“ weitergeben will! Von diesem Wasser spricht Jesus bereits in Joh 4, 13+14: Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm zu einer Quelle von Wasser werden, das bis ins ewige Leben quillt!“ Darum also geht es: Nur wenn ich dieses Geschenk frohen Herzens annehme, werde ich ewiges Leben haben! Die Frau am Jakobsbrunnen in Johannes 4 hat es kapiert und ändert ihr bisher verpfuschtes Leben! Gleichzeitig ist sie ihren Nachbarn ein Zeugnis: “Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe! Ob dieser nicht der Christus ist?“ (V 28) Nur Mut also zur Weitergabe dieses „Wassers“!

Helmut Horn

 

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